Was kommt...

Opernwelt - Logo

In der Zürcher Neuproduktion von Moshe Leiser und Patrice Caurier verkörpert Cecilia Bartoli die Desdemona von Rossini – ein Rollendebüt, das musikalisch von dem chinesischen Dirigenten Muhai Tang betreut wird. John Osborn ist Otello.

Die Opern von Richard Strauss – er braucht sie wie die Luft zum Atmen: Den Zauberklang seiner Salzburger «Frau ohne Schatten» (2011) haben wir noch im Ohr, nun hat sich Christian Thielemann für die Winterfestspiele in Baden-Baden «Ariadne auf Naxos» vorgenommen. Die Titelpartie singt Renée Fleming.

Seit sie 1999 den Cardiff Singer of the World Wettbewerb gewann, ging es für Anja Harteros nur noch bergauf. Zehn Jahre später wurde sie in unserer Kritikerumfrage zur «Sängerin des Jahres» gewählt. Nicht wenige Beobachter halten die 39-Jährige für die beste Sopranistin unserer Zeit. Wie sieht sie sich selbst? Wir haben nachgefragt.

Seit 13 Jahren leitet Brigitte Fassbaender erfolgreich das Tiroler Landestheater in Innsbruck. Hat dort nicht nur Oper, sondern auch Schauspiel inszeniert, Libretti für Musicals geschrieben, sich um Personal und Publikum gekümmert. Zum Ende der Spielzeit hört die Sängerintendantin auf. Bilanz einer bemerkenswerten Zweitkarriere.

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt März 2012
Rubrik: Service, Seite 80
von

Weitere Beiträge
Kompromisslos klar

Genau ein Jahr nach dem ersten Band der Musiktheater-Schriften von Joachim Herz (OW 2/2011) sind die beiden Folgebände erschienen; die Auswahl hat der große Regisseur vor seinem Tod im Oktober 2010 noch selbst treffen können. Band II ist zunächst der italienischen (Schwerpunkte sind Verdi und Puccini), russischen und tschechischen (Janácek) Oper des 19. und frühen...

Viel Lärm um nichts

Keine Frage: Als gute, alte Tante wird die Oper das 21. Jahrhundert allenfalls im Museum überleben. Wenn immer nur die gleichen fünfzig oder sechzig Stücke den Spielplan prägen, ist die Mumifizierung der Gattung vorprogrammiert. Da kann die post-dramatische Regie noch so kühn Händel und Mozart, Verdi und Wagner oder Puccini und Strauss auseinandernehmen – der...

Unterm roten Stern

Iossif Wissarionowitsch Dschugaschwili, besser bekannt und gefürchtet als Stalin, der «Stählerne», hatte ein zu kurzes Bein. Ein «teuflischer» Defekt, den er gut zu verbergen wusste. Auch wir wussten nichts davon, ehe Stephen Lawless uns im Programmheft darüber aufklärte. Denn der Regisseur des Doppelabends mit Tschaikowskys «Iolanta» und Rachmaninows «Francesca da...