Die Bilanz der Spielzeit im Urteil von fünfzig Kritikern
1. Uraufführung 2. Wiederentdeckung 3. Aufführung 4. Inszenierung/Regisseur
5. Bühnenbild/Ausstattung 6. Kostüme 7. Dirigent(in) 8. Sänger/innen
9. Nachwuchskünstler/innen 10. Opernhaus 11. Orchester 12. Chor
13. Ärgerlichste Opernerfahrung 14. Musik-/Opernbuch
15.
CD-/LD-/Vide /DVD-Veröffentlichung
John Allison
London
Opera, Sunday Telegraph
1. Huang Ruos «Dr Sun Yat-sen» in Hong Kong
2. Roman Statkowskis «Maria» beim Wexford Opera Festival
3. Rimsky-Korsakows «Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch» in Amsterdam
4. William Kentridge mit Schostakowitschs «Die Nase» in Aix-en-Provence
5. Christian Schmidt für Wagners «Parsifal» in Zürich
6. Brigitte Reiffenstuel für Verdis «Falstaff» am Royal Opera House in London
7. Antonio Pappano für seine Arbeit am Royal Opera House in London
8. Ermonela Jaho als Suor Angelica am Royal Opera House in London; Toby Spence als Lenski («Eugen Onegin») an der English National Opera und als David am Royal Opera House in London
9. Ryan Wigglesworth für sein «Caligula»-Dirigiat an der English National Opera in London und mit Oliver Knussens «Where the Wild Things are» und «Higglety Pigglety Pop» beim Aldeburgh Festival
10. Das Opera Theatre of ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt Jahrbuch 2012
Rubrik: Service, Seite 92
von
Manfred Trojahn ist auf dem Sprung in die Bretagne, mit Zwischenstopp in Paris, wo er eine Wohnung hat. Er empfängt im großzügigen Salon. Seine Komponierklause ist gleich nebenan, und er versteht sie keineswegs als geweihten Ort oder Sperrgebiet für Neugierige. Es ist einfach bequemer so. Er wirkt auch nicht wie ein Asket, der sich der eisernen Disziplin eines...
Als Verdi nach der römischen Erstaufführung des «Falstaff» im April 1893 auf einem Bankett geehrt wurde, soll der Achtzigjährige mit kaum überhörbarem Understatement den Ehrentitel eines «musicista», eines «Komponisten», zurückgewiesen und sich bescheiden als «uomo di teatro», als «Mann des Theaters», bezeichnet haben. Diese Äußerung gehört zu den Strategien seiner...
Russland ist groß. Doch schon zu Sowjet-Zeiten, als das Land noch größer war, hörte man selten von Regisseuren und Bühnenbildnern mit unverwechselbarer Handschrift. Man sah bei Gastspielen des Kirow Theaters und des Moskauer Bolschoi Theaters oder bei Devisen-Tourneen personal- wie lautstarker Provinzensembles immer nur uralte «Boris Godunows» und blässliche «Eugen...
