TV-Klassiktipps, Juni 2011
ARTE
1./7./13.6. – 6.00 Uhr
Arturo Benedetti Michelangeli
spielt Debussy: Préludes.
2.6. – 6.05 Uhr
8.6. – 6.00 Uhr
14.6. – 6.10 Uhr
Orlando di Lasso: Lagrime di San Pietro.
Collegium Vocale Gent, Philippe Herreweghe.
3.6. – 6.00 Uhr
Thomas Quasthoff singt
Mahler: Kindertotenlieder. Sächsische Staatskapelle Dresden, Zubin Mehta.
3.6. – 16.20 Uhr
Die Pariser Opéra Garnier.
Dokumentation von Stan Neumann über die Geschichte des Baus.
5.6. – 6.00 Uhr
Singende Trommeln und rasender Puls.
Dokumentation von Alexander Stenzel über den Multipercussionisten Martin Grubinger.
5.6. – 9.50 Uhr
28.6. – 6.00 Uhr
Anne Queffélec und Tatjana Vassiljeva
spielen Bach. La Folle Journée de Nantes 2009.
5.6. – 10.30 Uhr
30.6. – 6.00 Uhr
Deszö Ranki und Edit Klukon
spielen Bach: Konzert für zwei Klaviere. Philharmonia Végh Budapest, András Keller. La Folle Journée de Nantes 2009.
5.6. – 11.5 Uhr
Gidon Kremer
und Kremerata Baltica.
Dresdner Musikfestspiele 2007. Werke von Beethoven, Desyatnikov, Piazzolla und Sibelius.
5.6. – 19.15 Uhr
12.6. – 14.45 Uhr
13.6. – 10.00 Uhr
Wiener Walzer.
The Philharmonics. Musik von Johann Strauß, Sohn.
6./17./29.6. – 6.00 Uhr
La Folle Journée 2009.
Juliette Hurel (Flöte), Edna Stern und Andrej Korobeinikow ...
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Opernwelt Juni 2011
Rubrik: Service, Seite 48
von
Frédéric Chopin liebte die Oper. Er kannte fast alle Werke seiner Zeit, und er paraphrasierte einige davon in seinen Kompositionen. Ein eigenes Werk der Gattung aber schrieb er, obwohl wohlmeinende Freunde ihn dazu drängten, nie. Was Chopin, als er starb, nicht wusste, nicht wissen konnte: Ein anderer war da, der die Lücke füllte – nur ein wenig anders, als es...
Die neue Intendantin der Semper-Oper, Ulrike Hessler, ist drauf und dran, die Hörgewohnheiten ihres Publikums neu zu modellieren: Noch nie ist in Dresden Monteverdis spätes Meisterwerk «L’incoronazione di Poppea» produziert worden – am Ende der Aufführung schien das traditionssüchtige Opernpublikum Dresdens Wagner & Strauss völlig vergessen zu haben, es huldigte...
Lieber Aribert Reimann,
sehr verehrte Damen und Herren,
der Zufall kann ein kluger Gefährte sein. Je näher der Termin der heutigen Laudatio rückte, desto häufiger beschlich mich ein Wort aus Bachs «Johannes-Passion». Es findet sich zu Beginn eines kontemplativen Bass-Ariosos und klingt fast wie Mörike: «Betrachte, meine Seel’, mit ängstlichem Vergnügen». Vergnügen...
