Infos

Opernwelt - Logo

Jubilare

An Selbstbewusstsein hat es Sumi Jo nie gemangelt. Auf ihrer Website posiert die 1962 in Seoul geborene und dort ausgebildete Sopranistin als Luxusgeschöpf vor einem Privatjet. Als 24-Jährige gab sie – nach weiterem Unterricht an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom – als Gilda in Verdis «Rigoletto» ihr Debüt auf der Opernbühne. Seitdem gastiert die Sängerin in aller Welt, vor allem mit Partien aus dem Belcanto-Repertoire. Am 22. November feierte sie ihren 50. Geburtstag. Wir gratulieren.



Eigentlich wollte sie Geigerin werden, wählte dann aber doch, von ihrer Lehrerin Ingrid Bjoner ermutigt, den Sängerberuf. Nach Anfängen mit lyrischen Partien wechselte Petra Lang zum dramatischen Fach und ist heute vor allem als Wagner-Interpretin (Brangäne, Kundry, Venus, Sieglinde, Ortrud), aber auch als Strauss’ Ariadne, Bergs Marie und Berlioz’ Cassandre gefragt. Bei den Festspielen in Bayreuth und Salzburg hat die Mezzosopranistin ebenso gastiert wie in Bregenz und Edinburgh. Am 29. November feiert sie ihren 50. Geburtstag. Wir gratulieren.

Regieführende Sänger gibt es manche. Doch Sänger, die in der eigenen Inszenierung und in selbst entworfenen Kulissen und Kostümen auch ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt Dezember 2012
Rubrik: Service, Seite 58
von Wiebke Roloff, Albrecht Thiemann

Weitere Beiträge
Zum Kunstraum wird hier die Seelenfahrt

Wie stets bei rosalies Opernarbeiten dominiert der Bühnenraum. Tannhäusers Pilgerfahrt ins Innere der Seele illuminiert eine Lichtinstallation, die die Bühne umschließt und dem Ganzen eine schillernde Mischung aus Neoromantik und kaltem Industriedesign gibt: wabenartig montierte Wände, die magisch in allen Farben changieren, vorzugsweise rot, wenn es um die...

Medienspektakel

Es ist ein ganz eigenes Theatererlebnis, das dem Besucher zur Eröffnung der ersten Spielzeit unter dem neuen Intendanten Michael Börgerding im Großen Haus am Goetheplatz beschert wird: Man geht in die Oper – und ist mitten drin im Geschehen um den Niedergang der verkommenen «Netzestadt» Mahagonny. Benedikt von Peter, der in Bremen jetzt als Künstlerischer Leiter...

Debütanten-Event

Wie fragil eine Wagner-Aufführung doch ist – zumal, wenn sie der Eventitis anheimfällt! Der Schlussbeifall für «Tristan und Isolde» bei der Premiere am Staatstheater Nürnberg fiel zwar stürmisch aus, war aber eher darauf zurückzuführen, dass die Vorstellung live in fast fünfzig Kinos übertragen und im Radio gesendet wurde. Für weniger lokalpatriotische Augen und...