Viel Spreu, zu wenig Weizen
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Zwischen diesen beiden jüngst erschienenen «Arabella»-DVDs liegen Welten: hier die klassische Fernseh-Verfilmung im Playback aus dem Jahr 1977, dort die Wiederaufnahme einer Götz-Friedrich-Inszenierung als Live-Mitschnitt aus Zürich.
Bei Otto Schenks Filmversion erfreuen erlesen beleuchtete, prachtvolle Räume des 19. Jahrhunderts und lebendige Kamerafahrten mit...
Der Künstler, schrieb Albert Camus 1942, sei der absurde Mensch par excellence. Obwohl er weiß, dass seine Schöpfungsakte die Unvernunft der Welt nicht ändern, dass seine Werke nur Bilder liefern können von einem Leben, das keinen festen Grund mehr kennt, macht er weiter. Er pfeift auf Gott, bietet dem flatterhaften, grausam kalten Schicksal lächelnd die Stirn,...
Herr Spuck, was hat Sie bewogen, sich der Oper zuzuwenden? Ein äußerlicher Anlass? Innere Notwendigkeit?
Neugierde. Faszination eines Metiers, das ich schon immer mochte. Einer der Gründe, weswegen ich vor drei Jahren am Theater Heidelberg die Oper «Berenice» von Johannes Maria Staud inszeniert habe, war der Wunsch, intensiver an der Entwicklung der Bühnenfiguren zu...
