Breit aufgestellt
Zum vierten Mal fand in diesem Jahr der Concours Ernst Haefliger statt. Der Namensgeber war zweifellos einer der vielseitigsten Tenöre des 20. Jahrhunderts: als Evangelist der Bach-Passionen ebenso berühmt wie als Mozart-Sänger und Interpret zeitgenössischer Werke. Nicht zuletzt war Haefliger ein bedeutender Gesangspädagoge. Bei der ersten Ausgabe des Wettbewerbs im Sommer 2006 konnte er noch dabei sein und präsidierte, wiewohl hochbetagt, die Jury. Diese Aufgabe teilten sich nun Xavier Zuber, der neue Opernchef in Bern, und Dominique Mentha, Direktor des Luzerner Theaters.
Zur Jury gehörten außerdem u. a. die Sopranistin Cheryl Studer (die als Professorin an der Musikhochschule in Würzburg unterrichtet), Aviel Cahn (Intendant der Vlaamse Opera) und der Dirigent Marc Piollet (bis 2012 GMD in Wiesbaden). Die Zahlen: Von 173 Bewerbungen wurden 80 Sängerinnen und Sänger aus 28 Nationen für die Vorrunden in Gstaad ausgewählt. Elf Finalisten traten beim Konzert im Stadttheater Bern mit Orchester auf, danach wurde über die Preise entschieden.
Den Regularien gemäß mussten die Teilnehmer auch Repertoire des 20. Jahrhunderts und Lieder vortragen: Ernst Haefligers Profil sollte sich dabei im ...
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Opernwelt November 2012
Rubrik: Magazin, Seite 82
von Stephan Mösch
Jede Köchin muss in der Lage sein, die Staatsmacht auszuüben», lässt sich Lenin im Programmheft zitieren. Bevor das allerdings geschehen kann, gilt es erst einmal Tabula rasa zu machen in den eigenen vier Wänden. Von denen kann in der Oper «Wir gratulieren» von Mieczyslaw Weinberg zwar nicht die Rede sein; zwei Akte lang spielt sie in der Küche eines...
ARD
23.11. – 0.30 Uhr
«Zum Sterben schön».
Film von Harald Woetzel über Musik für das letzte Finale.
ARTE
1./7./13./19.11. – 6.00 Uhr
Vadim Repin interpretiert
Lalo: Symphonie espagnole. Orchestre philharmonique de Radio France, Myung-Whun Chung.
2.11. – 6.00 Uhr
Für mein Leben habe ich kämpfen müssen.
Dokumentation von Georg Wübbolt über Sir Georg Solti.
4.11. – 17.10 Uhr
14....
Frau Radvanovsky, an der Met sind Sie ein Star, bei uns kennt man Sie kaum. Wie kommt das?
Das Problem ist, dass man in Europa zu spät bucht. In Nordamerika mache ich die Verträge sechs bis sieben Jahre im Voraus, in Europa fragt man jetzt für die nächste Saison an. Ich bin der Diskussionen darüber schon fast müde.
Was müssen Sie ändern, um mehr Auftritte in Europa...
