Jedem Wagner seinen Heckel
Der erste Wagner-Verband wurde 1871 in Mannheim gegründet, zu einer Zeit also, als noch nicht einmal der Grundstein für das Bayreuther Festspielhaus gelegt war. Verantwortlich dafür war der Musikalienhändler Emil Heckel (1831-1908), dem Wagner später folgende Widmung schrieb: «Hat jeder Topf seinen Deckel, jeder Wagner seinen Heckel, dann lebt sich’s ohne Sorgen, die Welt ist dann geborgen.» Heckels Nachlass, mit über 80 Briefen und Telegrammen von Wagner und rund 150 Autografen Cosimas, lagert im Stadtarchiv Mannheim und ist noch nicht quellenkritisch ediert.
Eine digitale Präsentation ist in Vorbereitung.
Der Verlag Wellhöfer legt unterdessen einen liebevoll zusammengestellten Überblick zum Thema Wagner und Heckel vor, der von Anja Gillen erarbeitet wurde und in der Reihe «Beiträge zur Mannheimer Kunst- und Stadtgeschichte» erschien. Man bekommt einen Eindruck davon, wie viele Hebel der umtriebige, bestens vernetzte Musikalienhändler in Bewegung setzen musste, um die Werke seines Idols (und das, was man heute als «Neue Musik» bezeichnen würde) auf regionaler Ebene durchzusetzen. Hans von Bülow nannte Heckel nicht zufällig eine «energische Ausnahmepersönlichkeit». Gegen den ...
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Opernwelt März 2015
Rubrik: Hören, Sehen, Lesen, Seite 31
von Stephan Mösch
ARD-ALPHA
8.3. – 11.00 Uhr (6)
Wen-Sinn Yang spielt
Bach-Suiten. 6. Suite VI D-Dur BWV 1012.
14./28.3. – 22.00 Uhr
KlickKlack.
Musikmagazin.
15.3. – 11.00 Uhr (1)
22.3. – 11.00 Uhr (2)
22.3. – 11.00 Uhr (3)
Wiener Streichsextett.
1. Schönberg: Verklärte Nacht. 2. Brahms: Sextett für Streicher Nr. 1 B-Dur, op. 18. 3. Sextett für Streicher Nr. 2 G-Dur, op. 36.
arte
1./8.3. –...
Impressum
56. Jahrgang, Nr 3
Opernwelt wird herausgegeben von
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
ISSN 0030-3690
Best.-Nr. 752276
Redaktion Opernwelt
Nestorstraße 8-9, 10709 Berlin
Tel.: +49(0)30/25 44 95 55
Fax: +49(0)30/25 44 95 12
E-Mail: redaktion@opernwelt.de
Redaktionsschluss dieser Ausgabe
war der 09.02.2015
Redaktion
Wiebke Roloff
Albrecht Thiemann (V. i. S. d....
Herr Kmentt, Sie haben unzählige Schallplatten gemacht, waren aber zugleich eine echte Wiener Ensemblepflanze. War der Schutzraum der Wiener Staatsoper mitverantwortlich für die Dauer Ihrer über 40-jährigen Karriere?
Nein, ich glaube nicht. Jeder muss mit seinen eigenen Problemen kämpfen, ob innerhalb oder außerhalb eines Ensembles. Ich erhielt gleich zu Anfang...
