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Der österreichische Schauspieler und Oscar-Preisträger Christoph Waltz inszeniert erstmals eine Oper: Er debütiert an der Vlaamse Opera mit Strauss’ «Rosenkavalier». Christoph Waltz erlebte seinen weltweiten Durchbruch mit Rollen in Quentin Tarantinos Filmen «Inglourious Basterds» (2009) und «Django Unchained» (2012). Die Erstaufführung der neuen Produktion des «Rosenkavalier» findet am 15. Dezember 2013 in Antwerpen statt.
Anschließend wird sie am Grand Théâtre de Luxembourg und später auch an der Royal Opera Covent Garden in London zu sehen sein. Beide Häuser sind Koproduzenten. Unter dem Motto «Fatal Attraction» gibt es fünf weitere Neuproduktionen in der Spielzeit 2013/14: Stef Lernous und Abattoir Fermé inszenieren Wagners «Tristan und Isolde», wie im «Rosenkavalier» hat Dmitri Jurowski die musikalische Leitung. Guy Joosten steuert eine neue Produktion von «Don Giovanni» (Dirigent: Alexander Joel) bei, Calixto Bieito setzt sich mit «Lady Macbeth von Mzensk» auseinander. Film- und Theaterregisseur Kornél Mundruczó inszeniert mit Bartóks «Herzog Blaubarts Burg» seine erste Oper (am Pult: Martyn Brabbins). Patrice Caurier und Moshe Leisers Inszenierung von Rossinis ...
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Opernwelt Juni 2013
Rubrik: Service, Seite 56
von Wiebke Roloff
Wie lang eine Minute sein kann! Jedes der Ensemblemitglieder schaut uns sechzig
Sekunden lang wortlos an. Darsteller alle, aber ohne Rolle. Manche brechen in Lächeln aus, andere halten das Lächeln mühsam zurück. Einige genießen diesen Auftritt vor der Kamera, anderen scheint er ungewohnt, sogar peinlich. Zu erleben sind die Living Portraits in der «Cinebox» des...
Früher, als man noch mit der Kutsche in die Oper fuhr, hätten begeisterte Aficionados Anna Netrebko die Pferde ausgespannt und das Gefährt selbst durch die Straßen gezogen. Mit Maria Jeritza hat man das in Wien so gehalten. Doch wäre eine Kutsche für die Netrebko schon damals überflüssiges Accessoire gewesen, denn von ihrer Wiener Wohnung am Franziskanerplatz zur...
Das klingt gut. Erstmals gibt es einen Gesangswettbewerb ohne Altersbeschränkung. Es gehe darum, «endlich Perspektiven für reifere Talente zu schaffen», erklärt Josef Protschka, Tenor und ehemaliger Rektor der Kölner Musikhochschule. Noch bis 7. Juni werden Bewerbungen entgegengenommen (www.artopera.de). Natürlich wird auf die von Protschka geleitete Jury eine Flut...
