TV-Klassiktipps September/Oktober 2019
arte
01.09. – 17.35 Uhr
Konzert am Mailänder Domplatz 2019
Werke von Dvořák und Rota
ML: Chailly
07.09. – 19.30 Uhr
Das Wunder von Nairobi
Inmitten des gefährlichsten Slums von Nairobi wurde vor zehn Jahren ein klassisches Jugendorchester gegründet. Bis dahin hatte kaum jemand in Korogocho eine Geige oder ein Cello gesehen. Heute erklingen nahe der Mülldeponie Sonaten von Bach, und das «Ghetto Classics»-Orchester gibt Konzerte überall in der Millionenstadt. Doch es geht um weitaus mehr.
Die Musik ebnet immer mehr Jugendlichen den Weg zu einem Leben jenseits von Gewalt, Armut, Drogen und Kriminalität. Das Musikwunder begann mit einigen Plastikflöten und 14 singenden Kindern in einem kahlen Übungsraum. Viele Menschen spendeten Instrumente. Mittlerweile ist «Ghetto Classics» auf 80 Musiker angewachsen, die gleichzeitig Kinder unterrichten, damit die nächste Generation heranziehen.
08.09. – 16.55 Uhr
500 Jahre Musik auf Schloss Chambord
Les Talens Lyriques, Le Parnasse Français, Doulce Mémoire
ML: Rousset u. a. S: Gens, Karthäuser, Gonzalez Toro, Bou, Boutillier, Richardot
15.09. – 23.45 Uhr
Leidenschaft , Pflicht und Liebe – Die drei Leben der Clara Schumann
Doku, D 2019
Clara ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt September/Oktober 2019
Rubrik: Service, Seite 80
von Andrea Kaiser
Großer Bahnhof für Wolfgang Wagner, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. Einen «fränkischen Sokrates» hatte ihn einst Walter Jens genannt. Fast 60 Jahre leitete er die Bayreuther Festspiele (davon 15 mit seinem Bruder Wieland). Nun wurde er nicht nur in Haus Wahnfried mit einer Ausstellung geehrt, von der vor allem viele bislang unveröffentlichte Fotos...
Wenn man bedenkt, dass das Glimmerglass Festival 1975 bloß eine «Bohème» in der örtlichen High School war, hat sich die Kompanie enorm entwickelt. Stramm voran ging es insbesondere nach dem Bau des Alice Busch Theaters am Seeufer 1987: Man traute sich mehr in Sachen Repertoire, wagte Ur- und Erstaufführungen, erkundete Cavalli, Händel, Gluck. Längst beeindruckt die...
Mit interdisziplinären Projekten des Musiktheaters hat Berthold Schneider, seit 2016 Intendant der Wuppertaler Oper, jede Menge Erfahrung. Schon am Anfang seines Weges durch diverse Häuser (Hamburg, Mannheim, Saarbrücken, London/ ENO, Darmstadt u. a.) experimentierte er mit neuen Formaten. In der ehemaligen Staatsbank am Berliner Gendarmenmarkt etwa inszenierte er...
