| Liebe Leser*innen, | | wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre unserer neuen Ausgabe der Bühnentechnischen Rundschau! Ihre BTR-Redaktion | | | Es bruegelt in Brüssel | Vor 450 Jahren starb Pieter Bruegel der Ältere in Brüssel. Er ist bekannt als der Bauernbruegel, weil er das ländliche Leben in seinen „Wimmelbildern“ festgehalten hat, aber auch für seine an Hieronymus Bosch erinnernden Monster und Dämonen oder seine Ironie, die ihm den Beinamen de Drol – der Drollige – eingebracht hat. Und da die Königlichen Museen der Schönen Künste in Brüssel gerade einmal sechs seiner Gemälde besitzen, setzt die Stadt im Bruegel-Jahr auf Projektion und Immersion. Zum Artikel | | | Im Strudel der Geschichte | Rainer Werner Fassbinder gab mit seinen Filmen „Die Ehe der Maria Braun“, „Die Sehnsucht der Veronika Voss“ und „Lola“ kritische Einblicke in das Leben in der frisch gegründeten Bundesrepublik. Frank Behnke, Schauspieldirektor am Theater Münster, richtet in dieser Spielzeit den Fokus auf die Charakteristika der deutschen Gesellschaft und hat diese Stücke zu der 260-minütigen Produktion „Die BRD-Trilogie“ zusammengeführt. Zum Artikel | | | „Brücken bauen“ – Kongress von Opera Europa | Wie wird die Oper von morgen aussehen? Diese wesentliche Frage durchzog in vielen Facetten die Herbsttagung von Opera Europa. Sie fand erstmals in zwei Städten zu beiden Seiten des Rheins statt, in Karlsruhe und Straßburg. Oper hat Konjunktur, weltweit. In Asien werden ständig neue Opernhäuser gebaut, während in Europa vornehmlich die alten Häuser renoviert werden. Zur Zukunft der Oper gab es aufschlussreiche Anregungen aus aller Welt. Zum Artikel | | | Ausgefuchst und bezaubernd – digitale Projekte der Welsh National Opera | Seit einigen Jahren wird an der Welsh National Opera in Cardiff experimentiert, um neben den klassischen Konzert- und Opernbesuchern eine neue Zielgruppe zu erreichen – mit einem hohen Anspruch. Unter dem bescheidenen Namen „Digital Projects“ leistet das Haus tatsächlich Pionierarbeit auf dem Gebiet von Musiktheater und interaktiver Technologie. Von virtuellen Welten, lebensechten Animationen, digitalen Avataren bis hin zu Spiel-Elementen ist alles dabei. Zum Artikel | | | Theater in der Mitte der Städte | Bei den aktuellen Diskussionen über Sanierungsprojekte großer Theater entsteht oftmals eine Kontroverse um Sanierung oder Neubau an einem dezentralen Ort. Nicht nur als kultureller und sozialer Ort ist das Stadttheater allerdings wichtig, sondern auch im architektonischen und infrastrukturellen Gefüge einer Stadt. Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, plädiert für maßvolle, ressourcenschonende Sanierungen, um die Häuser am angestammten Platz halten zu können. Zum Artikel | | | Bühnen Köln: „Ohne gesicherte Planung kein Neustart“ | Das Sanierungsprojekt des Ensembles von Schauspiel, Oper, Kleinem Haus und Kinderoper in Köln war in der Öffentlichkeit schon fast in Vergessenheit geraten. 2015 wurde das Projekt nach kurz fristig abgesagter Wiedereröffnung fundamental neu aufgestellt. Jetzt geht der Blick nach vorn, wie ein Gespräch mit Bernd Streitberger, der das Projekt seit 2016 leitet, und ein Besuch vor Ort Ende Oktober zeigen. Zum Artikel | | | Ein Interim als Befreiung – das junge Theater Göttingen wird saniert | Mit einem großen Fest Ende September hat das Junge Theater Göttingen zusammen mit den Bürgern der Stadt seine neue, vorläufige Spielstätte eingeweiht, die ehemalige Voigtschule. In dem Gründerzeit-Bau wird das Team voraussichtlich drei Spielzeiten lang bleiben – beim sanierungsbedürftigen Stammhaus haben sich über 46 Jahre so viele provisorische Lösungen angehäuft, dass die Interimsspielstätte als Befreiung angesehen wird. Zum Artikel | | | |