„Seid umschlungen“ von Klang und Raum
Alle drei Jahre wechselt die Intendanz der Ruhrtriennale – die von Johan Simons trägt ihre ganz eigene Handschrift: Die Einbeziehung neuer Spielorte, ein Festivalzentrum an der Jahrhunderthalle und möglichst pure Räume waren drei Schwerpunkte des Niederländers. Der Chefdramaturg Jan Vandenhouwe und der stellvertretende Technische Direktor Benjamin zur Heide haben mit unserer Autorin über den Einbau der Produktionen in die Industriekultur in dieser letzten Spielzeit gesprochen.
Die vergangenen drei Jahre unter der Intendanz von Johan Simons stand unter dem Motto „Seid umschlungen“. Seine Idee war, das Festival möglichst breit im Ruhrgebiet anzusiedeln. Beispielweise zog die Kultur Ruhr GmbH und damit auch die Geschäftsstelle der Ruhrtriennale von Gelsenkirchen nach Bochum an den Gerard-Mortier-Platz 1 – benannt nach dem Gründungsintendanten dieses internationalen Festivals. Der neue quaderförmige Bau steht oberhalb der Jahrhunderthalle, ebenfalls auf dem Gelände des ehemaligen Montankonzerns „Bochumer Verein“. Viel Glas, Großraumbereiche und bodentiefe Fenster mit schönen Ausblicken sowohl in Richtung Stadt als auch auf den Westpark, der die Jahrhunderthalle inzwischen umgibt. Im ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Bühnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Bühnentechnische Rundschau
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
BTR Ausgabe 5 2017
Rubrik: Thema: Festivals, Seite 30
von Antje Grajetzky
After seven years’ renovation, the State Opera was officially reopened on 3 October 2017, German Unification Day. A week-long programme consisting of two opera performances and three concerts – known as the prelude – provided a taster before the theatre was closed again to the public for completion. The first season in the freshly renovated theatre is due to begin...
Der griechische Regisseur und Bühnenbildner Dimitris Papaioannou wurde durch seine Inszenierung der Eröffnungs- und Schlussfeier für die Olympischen Spiele 2004 in Athen international bekannt. Seitdem macht er sich auf Europas Bühnen immer unentbehrlicher. Seine Welt aus Bruch- und Versatzstücken von Körpern und Materialien schafft Bilder, die unter die Haut gehen....
Ernst Ludwig Kirchner, einer der bedeutendsten Künstler und Vertreter des Expressionismus des 20. Jahrhunderts, hat auch Theaterkulissen gemalt. In einer Sonderausstellung zeigt das Kirchner Museum Davos diese über 80-jährigen Auftragsarbeiten und bringt deren Kopien beim schweizerischen Volksstück „Die Tochter vom Arvenhof oder Wie auch wir vergeben“ zur Geltung –...
