Wenn digitale Agenten übernehmen
Der September begann in der Münchner Muffathalle mit der spektakulären Installation „Sensefactory“: ein begehbares, atmendes Bühnenbild vom Architekten Alex Schweder. Daran mitgewirkt haben der kanadische Künstler Sofian Audry, ein Experte für künstliche Intelligenz, und der Lichtdesigner Alexandre Saunier. Arnd Wesemann sprach mit den beiden über die „intelligente“ Zukunft der Bühne.
Die Menschenschlange vor der Muffathalle in München erinnert eher an einen Club als an ein Theater.
Tatsächlich verbirgt die Tür des Gebäudes ein Kunstwerk: „Sensefactory“, ein gewaltiges, den gesamten Theaterraum füllendes Haus, das man nur mutig durch eine sich hin und wieder öffnende Zugbrücke betreten kann. Innen atmen die weißen Wände des Architekten Alex Schweder und des Designers Erik Adigard – zum Sound von FM Einheit im Licht von Alexandre Saunier. In einer Nische, einer Toilette nachempfunden, ist Duftkunst der Norwegerin Sissel Tolaas zu riechen.
Mit diesem Projekt, gefördert im Rahmen des Bauhaus-Jahres, wollten der Theaterleiter Dietmar Lupfer und der kanadische Computerkünstler Chris Salter an die „Mechanische Exzentrik“ von László Moholy-Nagy anknüpfen und mit heutigen Mitteln eine ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Bühnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Bühnentechnische Rundschau
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
BTR Ausgabe 6 2019
Rubrik: Thema: Technologien & Produktionen, Seite 18
von Arnd Wesemann
The only thing a rural Canadian community of 19,000 had in connection with William Shakespeare in the early 1950s was the name of his hometown. Stratford, Ontario, 90 miles west of Toronto, seemed an unlikely place to become a major force in staging the Bard’s plays. But when a railroad company closed up shop, local journalist Tom Patterson took on the task to...
Not Back to the Future but onwards into the past: The largest historical theatre on the banks of the Seine has reopened after renovation, looking again like it did when it first opened in 1862. Following many months of painstaking work restoring the auditorium, foyer and façades, and freeing the building of asbestos and layers of lead-paint, it not only looks...
Vor 450 Jahren starb Pieter Bruegel der Ältere in Brüssel. Er ist bekannt als der Bauernbruegel, weil er das ländliche Leben in seinen „Wimmelbildern“ festgehalten hat, aber auch für seine an Hieronymus Bosch erinnernden Monster und Dämonen oder seine Ironie, die ihm den Beinamen de Drol – der Drollige – eingebracht hat. Und da die Königlichen Museen der Schönen...
