„Das, was ich will, ist unmöglich!“
Auf der Konferenz der Dramaturgischen Gesellschaft im November 2018 in Düsseldorf fand eine von Hubert Eckart moderierte Podiumsdiskussion mit Wesko Rohde, Vorsitzender des Vorstands der DTHG, und Hans-Joachim Rau, Technischer Direktor des Düsseldorfer Schauspielhauses und Mitglied des Vorstands der DTHG, statt, in der Fragen nach dem Verhältnis von Theaterkunst und moderner digitaler technischer Entwicklung diskutiert wurden.
Am Beispiel des Einsatzes von Videotechnik lässt sich erkennen, wie technische Mittel die Theaterarbeit verändert haben.
Videos werden illustrierend und damit auch als Ersatz für Dekorationen oder als historisches, dokumentarisches, die Inszenierung begleitendes Material eingesetzt. Ein weiteres Stilmittel ist der Einsatz von Live-Video, und eine dritte Variante ist das Hinzufügen einer zusätzlichen abstrakten, filmischen Ebene zur Handlung. Alle drei Aspekte haben technische Anforderungen und Konsequenzen und unterliegen einem rasanten Wandel.
BTR: Herr Rau, Herr Rohde, wir reden über Theater und Technik. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und das ist ein bisschen wie die Frage nach dem Primat von Henne und Ei. Hat die rasante technische Entwicklung in den ...
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BTR Ausgabe 2 2019
Rubrik: Thema: Licht & Ton, Seite 44
von Hubert Eckart
Das Ziel: Flächentarif
In Sachsen werden die Angestellten von vier Theatern und einem Orchester rückwirkend zum 1. Januar zu 100 Prozent nach Flächentarif bezahlt. Neben dem Mehrspartenhaus in Chemnitz zahlen künftig auch die Theater Plauen-Zwickau, die Mittelsächsischen Theater- und Philharmonie (Freiberg), die Elb-philharmonie Sachsen (Riesa) und das...
Theater in Palma auf Mallorca? Ja, die gab und gibt es. In einem Forschungsprojekt werden derzeit alle vergangenen, ehemaligen und noch existierenden Theaterräume erkundet und künftig in einem digitalisierten Katalog der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Schon jetzt zeichnet sich ab: Einige Häuser haben auffällige Besonderheiten, viele andere sind eher...
Der Ringlokschuppen in Mülheim ist derzeit einer der profiliertesten Orte des Ruhrgebiets für freie Kulturproduktion. Genre-übergreifend, interaktiv oder partizipativ sind nur einige Stichworte, die das Portfolio des ehemaligen Lokschuppens füllen. Im Februar gastierte hier die Tanzcompagnie CocoonDance für die deutsche Erstaufführung ihrer jüngsten Produktion...
