Virtuelle Realität und klassische Themen
Man muss schon wissen, woher man kommt und wohin man will, um die Themenfülle des Tagungsprogramms zu bewältigen und auszuwählen. Ein großes Thema der diesjährigen Tonmeistertagung (TMT) war „360 Grad und Virtual Reality“. Der IRT-Thementag (Institut für Rundfunktechnik) widmete sich zum Auftakt der Tagung am Donnerstag ganz diesen neuen Medienformaten. Alle großen Smartphone-Hersteller, Internetkonzerne und die Spieleindustrie investieren große Summen in die neuen Anwendungen.
Sie sind es inzwischen, die unsere Seh- und Hörgewohnheiten prägen und nicht mehr die öffentlich-rechtlichen Anstalten, die in der Geschichte der Audiotechnik eine wegweisende Rolle gespielt und lange Zeit Formate und Qualität geprägt haben. Angesichts der neuen Formate und Distributionsformen ist es nun an den großen Anstalten, Inhalte zu entwickeln und Audioqualität zu gewährleisten.
Diskutiert wurden neue Möglichkeiten des „Storytelling“, wie Raumklang eingesetzt werden kann und welche Inhalte sich für die neuen Formen eignen. Im Vordergrund der nächsten Generation Audio steht das Erlebnis. Es geht um die Kreation von Erlebniswelten, die persönlich zugeschnitten, adaptiv, dynamisch und interaktiv sein ...
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BTR Ausgabe 1 2017
Rubrik: Thema: Messen und Tagungen, Seite 64
von Antje Grajetzky
Klein, aber fein, scheinbar einfach und doch verwirrend: Philippe Saire entwickelt in Lausanne eine Serie von Stücken, die mit ausgefeilter Beleuchtung das Auge des Zuschauers verwirren. Der Szenograf und Choreograf spielt gerne mit der Perspektive, um unsere gewohnten Wahrnehmungsmuster infrage zu stellen. Seine Bilder sind instabil und dennoch hochpräzise. Mit...
Das Stadttheater Bern, eröffnet 1903, wurde vor mehr als 30 Jahren das letzte Mal saniert. Bereits seit November 2008 war der Einsatz der veralteten Bühnenanlagen nur noch eingeschränkt möglich, sie genügten den heutigen sicherheitstechnischen und künstlerischen Anforderungen nicht mehr. Seit 2014 werden das Stadttheater sowie angrenzende Gebäude umgebaut und...
Fast 30 Jahre lang war Rudolf Kück an der Deutschen Oper Berlin tätig. Von 1968 bis 1997 leitete er die Technische Abteilung mit den Werkstätten in politisch und finanziell mitunter turbulenten Zeiten. Er hat sich in seinem Berufsleben in vielen Verbänden und Gremien dafür eingesetzt, die Ausbildungssituation zu verbessern, immer mit dem Blick auf die Kunst. Aber...
