Bühnentechnik ist (k)eine Hexerei
Joanne K. Rowling, Autorin der siebenteiligen Reise von Harry Potter, hatte diesen Kosmos als abgeschlossen erklärt. So gab es zwar keine Roman- oder Spielfilmfortsetzung, aber ein Bühnenstück, das direkt an das Ende des Mehrteilers bzw. an die letzte Einstellung des achten Filmteils anknüpft. Es verrät kaum mehr, als ohnehin bekannt war, und liefert doch genug Stoff für ein über fünfstündiges Stück, das die Co-Autoren und Regisseure Jack Thorne und John Tiffany in zwei Teile aufgeteilt haben.
Bereits in den Romanen wird zu unserer technisierten menschlichen „Muggel“-Welt ein Parallelkosmos aufgebaut: vorindustriell, viktorianisch, „very british“. Statt mit Elektrizität und Cyberspace umgeben sich die Zauberer mit Magie, Mystik und Mythen. Beschwörungen und fliegende Besen bestimmen ihren Alltag. Paradoxerweise können die Fantasien der Autorin nur mit viel Einsatz von modernster Technik Wirklichkeit werden.
Die Erwartungen für die Inszenierung von „Harry Potter and the Cursed Child“ waren wegen der Bilder und Effekte aus den Verfilmungen hoch. Und so ließ ein Team von internationalen Größen der Bühnenillusionen im Palace Theatre im Londoner West End den Zauber Wirklichkeit werden. ...
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BTR Ausgabe 1 2017
Rubrik: Thema: Produktionen, Seite 56
von Eva Maria Fischer
01. Steckverbinder jetzt in CAT6A-konformer Serie
Für immer mehr Anwendungen mit steigenden Datenraten im Bühnenbereich und rauer Umgebung hat Neutrik seine etherCON-Steckverbinder um eine CAT6A-konforme Serie ergänzt. Die neue Serie ist PoE+-konform gemäß 802.3at Typ 2 und erfüllt die strikten Anforderungen von CAT6A gemäß ISO/IEC 11801 und TIA/EIA 568-C.2. Die...
Am Beispiel einer Produktion, die auf Tournee geht, wird deutlich, wie vielfältig und auch verwickelt die Verordnungen und Regeln sind, die es jeweils zu beachten gilt. Nehmen wir die aufwendige Medienproduktion „The Great War“ der Theaterkompanie Hotel Modern & Arthur Sauer aus Rotterdam, Niederlande. Diese Produktion mit auffälligen Feuereffekten über den Ersten...
Fast 30 Jahre lang war Rudolf Kück an der Deutschen Oper Berlin tätig. Von 1968 bis 1997 leitete er die Technische Abteilung mit den Werkstätten in politisch und finanziell mitunter turbulenten Zeiten. Er hat sich in seinem Berufsleben in vielen Verbänden und Gremien dafür eingesetzt, die Ausbildungssituation zu verbessern, immer mit dem Blick auf die Kunst. Aber...
