Sozialer Dialog statt Druck
Die europäischen Staaten haben 2009 beschlossen, dass die Entwicklung innerhalb der Branchen durch die Sozialpartner gestaltet werden soll. Dazu gehören Pearle*, die rund 7000 Theater, Orchester und Kompanien der darstellenden Künste in Europa vertritt, und die EAEA für insgesamt 600.000 Arbeitnehmer der Branche. Da der soziale Dialog bisher nur schleppend vorankommt, wendeten sich die Organisationen 2017 mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit, der zurzeit wieder an Dynamik gewinnt.
Die europäischen Sozialpartner im Bereich der darstellenden Kunst fordern die Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die Europäische Kommission und das Europäische Parlament auf, die zentrale Rolle der Kultur und der Künste in der Gesellschaft anzuerkennen und dies auf allen Politikfeldern zum Ausdruck zu bringen.
Die europäischen Sozialpartner der Branche – d. h. Pearle* – Live Performance Europe auf Arbeitgeberseite und die European Arts and Entertainment Alliance (EAEA) auf Arbeitnehmerseite, die die in den Gewerkschaften FIA, FIM und UNI-MEI organisierten Künstler, Musiker und Techniker vertritt – erörtern seit vielen Jahren Fragen der Kulturpolitik, der öffentlichen Finanzierung sowie der ...
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BTR Ausgabe 2 2019
Rubrik: Thema: Produktionen, Seite 70
von Presseinfo
Die Loveparade im Juli 2010 auf dem ehemaligen Güterbahnhof Duisburg endete mit 21 Toten und 652 Verletzten. Welche Konsequenzen hat dieses Unglück für die Veranstaltungsbranche? Seit 2010 führte der Autor intensive Diskussionen mit Juristen und Journalisten und hat beobachtend am Loveparade-Prozess teilgenommen. Sein Anliegen ist die Aufklärung über die Ursachen...
Mehr als ein Jahr lang verhandelten internationale Vertreter der Beleuchtungsbranche und der darstellenden Künste mit der EU über die neue Ökodesign-Verordnung, sie soll im September 2019 in Kraft treten und ist ab September 2021 anzuwenden. Zu ihnen gehörten auch die Autoren dieses Artikels, die im Namen von Pearle* und den verbundenen Mitgliedsorganisationen eine...
Limelight, das Rampenlicht – ein immer noch vertrauter Begriff am Theater – geht auf diesen Scheinwerfer zurück: Mit glühendem Kalk (Kalkstein, engl. limestone) wurden im 19. Jahrhundert viele Bühnen effektvoll beleuchtet. Erfunden von Thomas Drummond wurde das Kalklicht erstmalig 1825 eingesetzt – und verschwand nach einigen Jahrzehnten wieder. Die Erfindung der...
