„Verachte mir die Meister nicht …“
„Die Meistersinger von Nürnberg“ war die diesjährige Neuproduktion der Bayreuther Festspiele. Raffiniert inszenierte Barrie Kosky die Oper über einen Sängerwettbewerb – unter der musikalischen Leitung von Philippe Jordan – historisch vielschichtig. Er verquickt Wagners Zeit mit dem Mittelalter und den Nürnberger Prozessen. Die Autorin stellt die Zusammenarbeit der Bühnenbildnerin Rebecca Ringst mit Kosky vor sowie die Umsetzung durch die Technik der Festspiele.
Richard Wagners heikelstes Werk ist „Die Meistersinger von Nürnberg“. Für die Regie hatten die Verantwortlichen der Bayreuther Festspiele Barrie Kosky, Intendant der Komischen Oper Berlin, auf den Grünen Hügel geholt. Das war vielversprechend. Der australische Regisseur mit einem Händchen für die leichte Muse und bekannt als frecher, Musical-verliebter Theatermacher, ging denn auch – kongenial unterstützt von Bühnenbildnerin Rebecca Ringst und Kostümbildner Klaus Bruns – mit einem Kunstgriff ans Werk. Er versetzte es in Richard Wagners Zeit, mitsamt Figurenpersonal: den Schuster-Poeten Hans Sachs, den Gildenleiter, Kritiker und Pedanten Beckmesser, den jungen Ritter Walther von Stolzing, den reichen Goldschmied Veit Pogner, ...
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BTR Ausgabe 5 2017
Rubrik: Thema: Festivals, Seite 18
von Irmgard Berner
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Auf der Stage|Set|Scenery wurde in einem Round Table zum Thema „Arbeitsplatz Theater – bereit für die Zukunft“ diskutiert. Dabei tauchten viele Fragen auf, deren Antworten noch zu finden sind, zum Beispiel: Wie begeistert man den Nachwuchs für den Arbeitsplatz? Wie begegnet man dem Fachkräftemangel? Wie interessiert man neue Menschen fürs Theater? Der Autor hat die...
