Mit Raum und Bühne spielen
Zu dieser Spielzeit startete der neue Intendant Anselm Weber mit einem ehrgeizigen Spielplan. Neben aktuellen Stücken wurde die Frage „Was hat Shakespeare uns heute noch zu sagen?“ in zwei Inszenierungen beleuchtet, „Richard III“ und „Romeo und Julia“. Für beide schuf der Bühnenbildner Stéphane Laimé ganz unterschiedliche Bühnenräume, in beiden Inszenierungen aber ist das Publikum auch auf der Bühne platziert. Ungewöhnliche Sichten mit besonderen Aufgaben für die Technik.
Der Intendantenwechsel in Frankfurt am Main fand ein aufmerksames Presse-Echo, war doch der Vorgänger, Oliver Reese, in den acht Jahren seiner Intendanz äußerst erfolgreich und beliebt gewesen. Für einen Nachfolger einerseits von Vorteil, ein wohlbestelltes Haus vorzufinden, andererseits aber auch eine Herausforderung. Anselm Weber, zuvor von 2010 bis 2017 Intendant in Bochum, hat sie gern angenommen, und kürzlich konnte das Haus eine positive Bilanz der ersten Spielzeithälfte vermelden.
Die neue Spielzeit wurde mit „Richard III“ eröffnet, die besuchte Aufführung war Anfang Februar. Wir sprachen mit dem Technischen Leiter Volker Czaplicki über das Bühnenbild. „Das Besondere ist die Anordnung der Bühne in der ...
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BTR Ausgabe 2 2018
Rubrik: Thema: Produktionen, Seite 60
von Karin Winkelsesser
One of the main goals of renovating the Berlin State Opera was to improve the acoustics. But the media technology, including the intercom, public address and video systems, was also to be brought into line with international standards. BTR talked to the contractors responsible, Amptown System Company (ASC), about the project and the concepts behind it.
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Es bedurfte zweier Bildschirme und einiger technischer Tricks, um Hieronymus Boschs Dreitafelbild „Der Garten der Lüste“ in ein Werk für die Bühne zu verwandeln. Die kanadische Artistenkompanie Les 7 Doigts de la Main (Die 7 Finger der Hand) zeigt in ihrer Produktion „Bosch Dreams“ eine kunstvolle Integration von Live-Artistik in einen Animationsfilm. Die...
Eine kurze Begegnung mit Heinz Kasper in Berlin: Anlässlich des von ihm veranstalteten Lux-Lichtseminars im Berliner Podewil Ende November verweilte er für ein paar Tage in der Hauptstadt. Eine gute Gelegenheit, um sich über die Ausbildung und Arbeitsbedingungen des Lichtgestalters und sein kreatives Handwerkszeug zu unterhalten.
Nicht einfach war es, einen...
