„Normarbeit ist nicht teuer, kostet aber viel“

Matthias Möller über wegweisende Normvorhaben

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Wie entstehen Normen und wer hat ein Interesse daran? Matthias Möller ist hauptberuflich in der Produktentwicklung von Traversen tätig, ehrenamtlich aber schon seit über zehn Jahren in der Normungsarbeit aktiv – die von Arbeitgebern und Verbänden finanziert wird. Gerade wurde die DIN EN 17115 verabschiedet, die die Traversenqualität in der Veranstaltungsbranche sichert, neue Vorhaben sind in Arbeit. 

Berlin, Mitte April am Nachmittag: Matthias Möller kommt gerade vom ersten Teil einer DIN-Sitzung, die die DIN EN 17115 zum Abschluss bringt.

Neue Projekte sind aber schon in Sicht. Wer sich einmal engagiert, wird so schnell nicht losgelassen. Jeden Satz, jedes Wort dreimal umdrehen, bei den europäischen Normen noch die englische Übersetzung beachten, kollegial zusammenarbeiten und viel unterwegs sein – da muss das Ziel immer im Blick sein. Seit vielen Jahren ist Möller bei diversen Normvorhaben aktiv. Die Harmonisierung der euopäischen Normen ist ein auwendiges Vorhaben, das für Hersteller und Anwender gleichermaßen von Bedeutung ist. Wir nutzen eine Arbeitspause bei der zweitägigen Tagung für Bilanz und Ausblick. 

BTR: Herr Möller, was nutzt eine europäische Norm über Produkte? 

M ...

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BTR Sonderband 2018
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 58
von Karin Winkelsesser

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