Zeigen, was nicht mehr ist
Bis Anfang November 2019 war die Ausstellung „Von Mossul nach Palmyra. Eine virtuelle Reise durch das Weltkulturerbe“ in der Bundeskunsthalle in Bonn zu sehen. Die Schau zeigte vier multireligiöse Kulturstätten im Irak, in Syrien und Libyen – Mossul, Aleppo, Palmyra und Leptis Magna – in Geschichte, Gegenwart und Zukunftsentwürfen. Die Präsentation kam ganz ohne Vitrinen und Objekte aus und bot stattdessen eine digitale Szenografie – mit 3D-Projektionen und VR-Technik.
Es ist die letzte Ausstellungswoche in Bonn.
Einige Schulklassen stehen im großen Foyer der Bundeskunsthalle und versuchen sich zu sammeln, aber auch zahlreiche Einzelbesucher kommen direkt zum Öffnungsbeginn am Morgen. Zeitgleich läuft die Ausstellung „California Dreams. San Francisco – Ein Porträt“ und der Presserundgang zur Martin-Kippenberger-Schau. Den Trubel im Foyer lasse ich hinter mir, denn hinter dem Eingang zum Ausstellungsbereich „Von Mossul nach Palmyra“ umfängt mich abgedunkeltes Licht und eine meditative Klangkulisse. Es ist orientalische Musik, die mit ihren sich wiederholenden Mustern so wirkt, als spiele sie sowohl im Kreis als auch im sich ständig verändernden Fluss. Ein gelungener Grundton für ...
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BTR Ausgabe 6 2019
Rubrik: Thema: Technologien & Produktionen, Seite 28
von Antje Grajetzky
50+1 Architektonische Gewissensfragen
von Dr. Martin Düchs
248 Seiten · 13 × 20,5 cm · Hardcover mit Fadenheftung
ISBN 978-3-86218-127-8
Dölling und Galitz, München • Hamburg 2019
EUR 22,00
„Kann man den Bau großer ‚Kulturtempel‘ angesichts von drängenden sozialen Problemen vertreten?“, lautet eine der 51 architektonischen Gewissensfragen im vorliegenden Buch. Der...
Von 2016 bis 2019 arbeiteten unter der Leitung der Universität Bremen sieben europäische Partner aus den Bereichen Kultur und Kreativwirtschaft am EU-Projekt „first.stage“. Dessen Ziel ist die Entwicklung einer Software, mit der sich Szenen und Abläufe bereits vor Probenbeginn in einer virtuellen Umgebung visualisieren lassen, um damit Zeit und Kosten zu sparen....
Not Back to the Future but onwards into the past: The largest historical theatre on the banks of the Seine has reopened after renovation, looking again like it did when it first opened in 1862. Following many months of painstaking work restoring the auditorium, foyer and façades, and freeing the building of asbestos and layers of lead-paint, it not only looks...
