Moderne Theaterbauten 1950 bis 2020
Der Name „Disney“ ist bei uns vor allem mit Mickey Mouse, dem „Dschungelbuch“ und anderen Trickfilmen verbunden. Walt Disney ist aber auch – nach dem Willen seiner Witwe Lillian – Namensgeber für den spektakulären Konzertsaal von Los Angeles. 100 Millionen Dollar spendete sie für Frank Gehrys Neubau, am Ende kostete er fast dreimal so viel und wurde verspätet 2010 eröffnet. Der Autor stellt das Projekt vor und setzt sich dabei kritisch mit dem Weinberg-Prinzip auseinander.
Mitte der 1980er-Jahre war die Stadt Los Angeles in im US-Bundesstaat Kalifornien auf der Suche nach einem zeitgemäßen und prägnanten architektonischen Wahrzeichen. Zur selben Zeit befand sich das LA Philharmonic Orchestra, führender Klangkörper der Stadt, im Prozess der künstlerischen Neufindung, und man erkannte, dass das angestammte Konzerthaus einer solchen Neuorientierung nicht genügen würde. Die Profilierung des Orchesters als eine wesentliche Größe im Bereich der neuen Musik ging folglich mit dem Entwurf und der -Errichtung eines neuen Konzertsaals einher. Beide Entwicklungen bedingten einander und lassen sich daher am besten in ihrer Gleichzeitigkeit verstehen.
Bunker Hill in LA County war in den ...
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BTR Ausgabe 2 2019
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 102
von Carl Giegold
Mehr als ein Jahr lang verhandelten internationale Vertreter der Beleuchtungsbranche und der darstellenden Künste mit der EU über die neue Ökodesign-Verordnung, sie soll im September 2019 in Kraft treten und ist ab September 2021 anzuwenden. Zu ihnen gehörten auch die Autoren dieses Artikels, die im Namen von Pearle* und den verbundenen Mitgliedsorganisationen eine...
Die Loveparade im Juli 2010 auf dem ehemaligen Güterbahnhof Duisburg endete mit 21 Toten und 652 Verletzten. Welche Konsequenzen hat dieses Unglück für die Veranstaltungsbranche? Seit 2010 führte der Autor intensive Diskussionen mit Juristen und Journalisten und hat beobachtend am Loveparade-Prozess teilgenommen. Sein Anliegen ist die Aufklärung über die Ursachen...
Die europäischen Staaten haben 2009 beschlossen, dass die Entwicklung innerhalb der Branchen durch die Sozialpartner gestaltet werden soll. Dazu gehören Pearle*, die rund 7000 Theater, Orchester und Kompanien der darstellenden Künste in Europa vertritt, und die EAEA für insgesamt 600.000 Arbeitnehmer der Branche. Da der soziale Dialog bisher nur schleppend...
