Von der Tagung zum Markenzeichen
Die Geschichte der JTSE (Journées Techniques du Spectacle et de l’Evénement) ist für die Branche sowohl in Frankreich als auch im europäischen Rahmen ungewöhnlich. Von Anfang an hat die Messe mit begleitendem Kongressprogramm sich ausschließlich der Veranstaltungstechnik für Live-Veranstaltungen gewidmet. Mit diesem klaren Profil hat sie sich im Laufe der Jahre zu einem beliebten Treffpunkt der Branche entwickelt. Die Idee entstand Anfang der 1990er-Jahre.
Michel Gladyrewsky, Herausgeber der französischen Fachzeitschrift „Actualités de la Scénographie“ und Inhaber des Fachbuchverlags AS, suchte nach einer Möglichkeit, den französischen Veranstaltungstechnikern eine Art Heimat für den regelmäßigen Austausch zu bieten.
In Frankreich gab es keinen der DTHG vergleichbaren Verband, der Tagungen hätte organisieren können. So machte sich Gladyrewsky mit Kollegen auf den Weg, einen praktikablen Weg zu erarbeiten. Die ersten JTSE in Nantes wurden von der französischen Industrie- und Handelskammer unterstützt, aber schon bald konnte die Veranstaltung auf eigenen Beinen stehen. Bei den ersten JTSE stellten 45 (französische) Firmen aus und 780 Besucher kamen. Die 20. JTSE nun zählten ...
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BTR Ausgabe 1 2017
Rubrik: Themen: Messen und Tagungen, Seite 68
von Karin Winkelsesser
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