Der passende Klang für jeden Raum
Die Programmvielfalt nimmt zu: In Opernhäusern stehen auch Musicals auf dem Spielplan, die akustisch eine völlig andere Umgebung benötigen als die klassische Oper. Auch Rock- und Popmusik erobern die Theaterbühnen, wie zum Beispiel Die Toten Hosen mit ihrem „Unplugged“-Konzert im Wiener Burgtheater.
Beim Neubau vieler Kulturbauten der letzten Jahre wurde daher vermehrt auf den Einbau variabler Akustikmaßnahmen gesetzt, die eine vielfältigere Nutzung der Räume ermöglichen.
In der gerade neu eröffneten Elbphilharmonie wurden beispielsweise in beiden Sälen variable Absorber eingesetzt, wie auch im aktuellen Berliner Prunkstück, im Pierre Boulez Saal der Barenboim-Said Akademie oder im Dresdner Kraftwerk Mitte. Der wohl wichtigste Faktor bei der akustischen Planung und Betrachtung von Räumen ist die Nachhallzeit, weil damit der oft als „Hall“ bezeichnete Raumeindruck in einer messbaren Größe ausgedrückt wird. Im Gegensatz zu den meisten anderen raumakustischen Maßeinheiten ist die Nachhallzeit eines Raums auch von Laien leicht erkennbar und meistens deutlich wahrnehmbar.
Die Nachhallzeit
Laut Definition wird mit Nachhallzeit diejenige Zeit beschrieben, in der ein Signal komplett bis ...
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BTR Sonderband 2017
Rubrik: Thema: Technologien, Seite 112
von Jonas Schira
Die geplante Nutzung sieht vor, dass der Kulturpalast bei ca. 320 Belegungstagen jährlich zu ca. 70 Prozent durch die Dresdner Philharmonie für Proben und Aufführungen und zu ca. 30 Prozent durch die Messe Dresden für verschiedene U-Musikveranstaltungen wie Rock-, Schlager- und Volksmusikkonzerte genutzt wird. Weitere Nutzungen sollen möglich sein. Damit musste die...
Schon der gebürtige Zwickauer Robert Schumann (1810–1856) besuchte als Schüler des Lyzeums im Gewandhaus Theateraufführungen. 1823 erlebte er die Eröffnung des Hauses als Theater und später wurden seine Kompositionen hier aufgeführt. Auch die große Prinzipalin des humanistischen deutschen Nationaltheaters, Friederike Caroline Neuber (1697–1760), genannt die...
Britische Bomber hatten 1944 die ursprüngliche Heimstatt des Berliner Philharmonischen Orchesters – eine ehemalige Rollschuhbahn – in Schutt und Asche gelegt. Nach einer Zeit des Nomadendaseins, das das Orchester über ein gutes Jahrzehnt führen musste, wurde im August 1956 ein Architekturwettbewerb für ein neues Konzerthaus ausgeschrieben. Es sollte in der Nähe der...
