Qualität sichern und Neues wagen
Qualitätsmanagement ist im Kulturbetrieb immer noch ein Fremdwort. Zwar möchte jeder in seinem eigenen Gewerk – sei es im Theater, Konzerthaus, Festival oder Veranstaltungshalle – bestmöglich arbeiten, selten wird dieses Bemühen aber auf eine systematische und koordinierte Basis gestellt. Zu groß ist die Angst davor, dass man die Qualität der Kunst in ein Korsett zwängen könnte.
Dabei beschäftigt sich das prozessorientierte Qualitätsmanagement ausschließlich damit, die Ziele des Kulturbetriebs zu definieren, Abläufe entlang dieser Ziele zu strukturieren und Prozesse und Zusammenarbeit zu klären. Klare Zielsetzungen und Strukturen sorgen für effiziente und wirksame Arbeit und bringen auf diesem Weg die Kunst und das Image des Kulturbetriebs mehr zum Strahlen.
Der erste Anlauf in Richtung Qualitätsmanagement im Theater kam nicht von den Trägern, Verwaltern oder Betriebswirten, sondern – von der Technik! Kann es vielleicht sein, dass die Bühnentechniker oft die Hauptleidtragenden von unzureichend definierten Prozessen sind? Schließlich sind sie es, die dafür zu sorgen haben, dass bei der Aufführung dann doch alles noch irgendwie klappt.
Die Deutsche Theatertechnische Gesellschaft ...
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BTR Ausgabe 1 2017
Rubrik: Thema: Produktionen, Seite 52
von Thomas Heskia und Irene Knava
Die Geschichte der JTSE (Journées Techniques du Spectacle et de l’Evénement) ist für die Branche sowohl in Frankreich als auch im europäischen Rahmen ungewöhnlich. Von Anfang an hat die Messe mit begleitendem Kongressprogramm sich ausschließlich der Veranstaltungstechnik für Live-Veranstaltungen gewidmet. Mit diesem klaren Profil hat sie sich im Laufe der Jahre zu...
English texts from Bühnentechnische Rundschau 1/2017
Climbing the heights of music
The Elbphilharmonie in Hamburg opened
A venue with energy and charisma
Kraftwerk Mitte in Dresden
Productions on tour
International regulations and standards in event technology
Fast 30 Jahre lang war Rudolf Kück an der Deutschen Oper Berlin tätig. Von 1968 bis 1997 leitete er die Technische Abteilung mit den Werkstätten in politisch und finanziell mitunter turbulenten Zeiten. Er hat sich in seinem Berufsleben in vielen Verbänden und Gremien dafür eingesetzt, die Ausbildungssituation zu verbessern, immer mit dem Blick auf die Kunst. Aber...
