Eine historische „Walküre“ – neu belebt
Vor 50 Jahren wurden die Osterfestspiele Salzburg von Herbert von Karajan gegründet und mit einer Inszenierung von Wagners „Walküre“ eröffnet. Zum Jubiläum wurde die Regisseurin Vera Nemirova mit einer Neuinszenierung des Werks im Original-Bühnenbild des 2015 verstorbenen Günther Schneider-Siemssen beauftragt. Wie kann man dieses rekonstruieren und ins Heute übersetzen? Nach Aufführungen der „Walküre“ in Peking haben wir bei Beteiligten aus Kunst und Technik nachgefragt.
Die Idee für die Rekonstruktion haben der Künstlerische Leiter Christian Thielemann und der Geschäftsführende Intendant Peter Ruzicka gemeinsam entwickelt. Sie wollten für die Jubiläumsausgabe der Osterfestspiele die Re-Kreation der „Walküre“ als Hommage an den großen Maestro verstanden wissen. Ebenso berühmt in seinem Metier wie Wagner war der Bühnenbildner Günther Schneider-Siemssen (1926 bis 2015). Eine große Rolle spielte bei ihm die Lichtregie, und so entwickelte er symbolische, abstrakte Bühnenbilder, die mittels handgemalter Projektionen und raffinierter Spezialeffekte über Großbildprojektoren des Wiener Herstellers Ludwig Pani realisiert wurden. Eine per se vergängliche Kunst aus ihrem historischen ...
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BTR Ausgabe 6 2017
Rubrik: Thema: Produktionen, Seite 74
von Karin Winkelsesser
Neues Zuhause für das Tonhalle-Orchester in Zürich
Das Kongresshaus in Zürich wird renoviert – und auch die direkt angrenzende Tonhalle. Für das Tonhalle-Orchester Zürich ist daher ein temporärer Konzertsaal aus der umgebauten Maag-Event-Halle entstanden und für drei Jahre dessen Heimat. Die Interims-Spielstätte, eröffnet im September, befindet sich mitten in...
The Salzburg Easter Festival, founded 50 years ago by Herbert von Karajan, was launched with a production of Wagner’s “Die Walküre”. To mark the half centenary, the current festival directors commissioned stage director Vera Nemirova to create a new production of the festival’s inaugural work using the original stage set by Günther Schneider-Siemssen. BTR talked to...
It’s a grand project for a grand art form: An exhibition on the history of opera, not only shedding light on the history of the genre but also exploring the changing social settings in which it evolved – from royal courts to today’s public opera houses, with ever more theatres being built across the globe and audiences growing. To really convey the magic of the art...
